Eine aktuelle Studie von BearingPoint verdeutlicht, dass die Life-Sciences-Branche trotz hohem Potenzial bei der Umsetzung der „Digital Lab“-Vision stagniert. Während das papierlose Labor als primäres Ziel zur Effizienzsteigerung gilt, dominieren in der Praxis weiterhin inkompatible Insellösungen statt nahtlos integrierter Systemlandschaften.
Die zentralen Herausforderungen für LIMS und IT-Infrastruktur:
- Mangelnde Konnektivität: Das Fehlen offener Schnittstellen und einheitlicher Standards verhindert die Vernetzung von Systemen und Tools, was manuelle Datenübertragungen weiterhin notwendig macht.
- Strategische Defizite: Digitalisierung findet oft punktuell statt; es fehlt an ganzheitlichen Ansätzen, um Technologien wie IoT und KI von der Vision in den produktiven Laboralltag zu überführen.
- Regulatorik & Kompetenz: Strenge Compliance-Vorgaben und fehlendes digitales Know-how bremsen die Transformation zusätzlich.
Handlungsempfehlungen für die Laborebene: Um die Leistungsfähigkeit zu sichern, müssen Unternehmen auf offene Infrastrukturen und standardisierte Schnittstellen setzen. Nur durch die strategische Integration von Robotik und KI sowie den Ausbau digitaler Kompetenzen lässt sich die notwendige Effizienzsteigerung realisieren, um moderne Labore zukunftsfähig aufzustellen.
Den ganzen Artikel finden Sie unter:
https://www.bearingpoint.com/de-de/ueber-uns/pressemitteilungen-und-medienberichte/pressemitteilungen/zwischen-reagenzglas-und-algorithmus-das-labor-der-zukunft-unter-dem-mikroskop/
Quelle: BearingPoint (03/2025)
Infografiken
Studie über die Transformation von Laboren
https://www.bearingpoint.com/files/Digital_Lab_Studie_Infografik_final.pdf?download=0&itemId=1281183
Vernetzte Hardware optimiert Laborprozesse und Forschungsqualität
https://www.bearingpoint.com/files/Tranformation_von_Laboren_UseCase_01_final.pdf?download=0&itemId=1283535
