In der modernen Laborlandschaft stehen Forscher oft vor der Herausforderung, eine Vielzahl spezialisierter Insellösungen – von der Probenverwaltung bis zum elektronischen Laborbuch (ELN) – parallel bedienen zu müssen. Dies führt häufig zu Datenbruchstellen und einem erhöhten administrativen Aufwand. Ein integrierter Plattform-Ansatz löst dieses Problem, indem er nicht nur funktionale Tiefe bietet, sondern vor allem durch funktionale Breite besticht. Eine solche Umgebung führt Bioproben, Patientendaten und Studiendokumentationen in einer einheitlichen, aber flexibel anpassbaren Struktur zusammen.
Neben der reinen Datenerfassung optimiert die Plattform das operative Labormanagement: Zentrale Dashboards und To-do-Listen verbessern die Teamkollaboration, während die integrierte Verwaltung von Geräten, Lieferanten und Verbrauchsmaterialien die gesamte Infrastruktur digital abbildet.
Ein entscheidender Vorteil für das regulierte Umfeld ist die native Einbindung von Compliance-Vorgaben. Durch standardisierte Audit-Trails, elektronische Signaturen und rollenbasierte Rechteverwaltung werden Anforderungen wie DSGVO, EU GMP Annex 11 oder FDA 21 CFR Part 11 rechtssicher erfüllt. Besonders praxisnah: Automatisierte Reportings – etwa die direkte Erstellung des Formblatts Z für gentechnische Arbeiten – reduzieren den manuellen Dokumentationsaufwand erheblich.
Letztlich fungiert die Plattform als Katalysator für Kooperationen. Indem sie den gezielten Datenaustausch über Organisationsgrenzen hinweg ermöglicht, schafft sie die Basis für interdisziplinäre Forschungsnetzwerke. So wird die Digitalisierung im Labor von einer bloßen Notwendigkeit zu einem echten strategischen Vorteil für effizientes und rechtskonformes Arbeiten.
